Uhrenbeweger Test

Nicht alle Uhren, die Damen und Herren tragen, sind batteriebetrieben. Es handelt sich hierbei um Automatikuhren, die unter gewissen Umständen stehen bleiben können. Den Uhren fehlt es dann quasi an Bewegung, denn diese überträgt die Energie auf das Uhrwerk. Damit solche Automatikuhren nicht immer stehen bleiben, kommen die Uhrenbeweger zum Einsatz.

Um einen Uhrenbeweger von guter Qualität zu kaufen, müssen bestimmte Punkte und Kriterien beachtet werden. Zunächst wäre ein Augenmerk auf den Antrieb zu lenken, der für die Haltbarkeit und Ganggenauigkeit garantiert. Ein guter Uhrenbeweger zeichnet sich durch die Position aus, auf die die zu betreibende Uhr gesetzt wird. In Fachkreisen wird diese Position Uhrenaufnahme genannt. Diese kann ein Kissen oder eine Spange sein, verbunden mit einer Halterung.

Wie funktioniert ein Uhrenbeweger?

Der Uhrenbeweger Test hat sich mit diesen Geräten etwas näher befasst und möchte in Kürze einige wichtige Tipps dazu geben. Da Automatikuhren nur funktionieren, wenn eine äußere Bewegung stattfindet, die die Uhrenfelder im Inneren der Uhr spannt, läuft die Uhr durchgehend. Liegt solch eine Uhr in einer Schublade und wird nicht bewegt, dann bleibt sie nach 3-4 Tagen stehen. Beim nächsten Tragen muss die Uhr also wieder komplett neu gestellt werden. Viele Menschen nutzen einen Uhrenbeweger, der ähnlich wie eine Uhrenbox aussieht, um genau dies zu vermeiden. Die Uhren werden in solch einem Uhrenbeweger auf einem Polster befestigt, welches sich dann um seine eigene Achse dreht. Die Drehrichtung und die Geschwindigkeit muss auf das jeweilige Uhrwerk angepasst, damit die Uhr keinen Schaden nimmt.

Uhrenbeweger Test 2016

Bei einem qualitativen Uhrenbeweger sitzt die Uhrenaufnahme direkt auf der Motorwelle. Die vorhandenen Halterungen werden durch einen kleinen Elektromotor angetrieben, so dass die Uhr sich um ihre eigene Achse dreht. Des Weiteren sollte ein qualitativer Uhrenbeweger kugelgelagerte und sehr sparsame Getriebemotoren verwenden, deren Laufeigenschaften sehr leise und langlebig sind. Außerdem sind qualitative Uhrenbeweger programmierbar, denn nicht jedes Uhrwerk lässt sich in eine beliebige Richtung aufziehen. Aus diesem Grund haben alle namhaften Hersteller von qualitativen Uhrenbewegern eine Technik mit Rechts- und Linksaufzug.


Typ zwei Uhren
Marke Klarstein
geringe Stellfläche
flüsterleiser Motor
große, transparente Sichtfester
mattschwarzes Plastigehäuse

€ 74,99 *inkl. MwSt.

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* Preis wurde zuletzt am 23. November 2017 um 13:45 Uhr aktualisiert.


Typ eine Uhr
Marke Klarstein
flüsterleiser Motor
geringe Stellfläche
großes, transparentes Sichtfenster
Pianlolack-Finish

€ 69,99 *inkl. MwSt.

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* Preis wurde zuletzt am 23. November 2017 um 13:46 Uhr aktualisiert.


Typ eine Uhr
Marke St. Leonhard
mit LED-Beleuchtung
leiser Elektromotor
vier Dreh-Programme
Designer-Kunststoffgehäute

€ 69,90 *inkl. MwSt.

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* Preis wurde zuletzt am 23. November 2017 um 14:23 Uhr aktualisiert.


Typ eine Uhr
Marke Klarstein
leiser Elektromotor
kleine Stellfläche
transparentes, großes Sichtfenster
links- und rechtsdrehend

Preis nicht verfügbar

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* Preis wurde zuletzt am 23. November 2017 um 13:46 Uhr aktualisiert.

Des Weiteren verfügen sie ebenfalls über eine Intervallschaltung, eine Abfolge von Drehung und Ruhepausen. Die Intervallschaltung dient dazu, die Zahl der Umdrehungen zu begrenzen, denn kaum ein Uhrwerk braucht mehr als 1000 Umdrehungen pro Tag. Diese Umdrehungen, welche als UPT (Umdrehungen pro Tag) oder TPD (Turns per day) bezeichnet werden, sind programmierbar, damit das Uhrwerk einerseits nicht stehen bleibt, andererseits auch nicht überzogen werden kann. Zumindest sollte diese Zahl als Grenze betrachtet werden, da sonst ein Verschleiß eintreten kann.

Ein weiterer und wichtiger Grund für die Intervallschaltung erklärt sich durch den Batterieverbrauch. Viele Uhrenbeweger lassen sich analog zur Batterie auch mit einem Netzteil betreiben, jedoch ist diese Art von Betrieb nicht sehr praktisch und bei Uhren, die im Schrank oder in einem Tresor aufbewahrt werden, recht problematisch. Ein qualitativer Uhrenbeweger kann mit einem Satz Batterien ca. 6-12 Monate betrieben werden.

Bei einem Kauf sollte darauf sehr geachtet werden, da weniger qualitative Uhrenbeweger, die ebenfalls im Handel erhältlich und oft nicht sofort als solche zu erkennen sind, mit schnelldrehenden Motoren betrieben werden, die wiederum die Drehzahl vermindern, so dass ein Schaden mit großer Wahrscheinlichkeit entstehen kann. Das Getriebe wird demzufolge anfällig und nach kurzer Zeit sehr laut. Generell sollten maximal zwei Uhren mit einem Motor betrieben werden.

Worauf ist beim Kauf eines Uhrenbewegers zu achten?

Der Uhrenbeweger Test gibt hilfreiche Infos, die beim Kauf eines Uhrenbewegers beachtet werden sollten.

  • Laufrichtung: Diese Funktion ist wichtig, denn je nach Uhrentyp muss die Laufrichtung des Uhrenbewegers auf die Uhr abgestimmt sein.
  • Intervallschaltung: Durch diese Funktion können Drehungen und Ruhepausen des Uhrenbewegers programmiert werden, denn in den meisten Fällen reichen 1000 Umdrehungen pro Tag vollkommen aus. Der Zahl der Umdrehungen darf nicht überschritten werden, da Automatikuhren ansonsten überzogen werden und dabei Schaden nehmen.
  • Betriebsart: Hier hat der Nutzer die Wahl zwischen einem Uhrenbeweger mit Batterie- oder Netzbetrieb. Wird der Uhrenbeweger in einem Schrank platziert, dann empfiehlt sich ein Gerät mit Batteriebetrieb. Sollte eine Steckdose gut erreichbar sein, dann ist ein Uhrenbeweger im Netzbetrieb die sinnvolle Alternative.
  • Material: Als außenmaterial empfiehlt der Uhrenbeweger Test Kunststoff, denn dieser ist robust, pflegeleicht und auch leicht im Eigengewicht. Sehr edel wirken Uhrenbeweger aus geschnitztem Holz oder aus Carbon. Hat der Uhrenbeweger ein Sichtfenster, dann sollte dieses aus Acryl- oder Plexiglas bestehen.

Welches ist der beste Uhrenbeweger?

Diese Frage ist nicht wirklich leicht zu beantworten, da es von Stiftung Warentest bisher noch keinen Uhrenbeweger Test gibt. Dennoch kann an dieser Stelle ein Testsieger und auch ein Preis-Leistungs-Sieger genannt werden, dann viele Nutzer ihre Uhrenbeweger bewertet haben. Der Testsieger ist der Designhütte Optimus 1 Uhrenbeweger. Das Gerät verfügt über einen Netzbetrieb und besteht komplett aus Kunststoff. Die Bedienung ist relativ einfach. Der Uhrenbeweger arbeitet mit einer Intervallschaltung, ist geräuscharm und verfügt über eine Uhrenspange. Dank eines Adapters können verschieden große Uhren im Uhrenbeweger platziert werden. Der Preis-Leistungs-Sieger ist der Klarstein St. Gallen Premium Uhrenbeweger. Aus dieser besteht aus Kunststoff mit Kunstlederelementen und ist netzbetrieben. Das Gerät ist geräuscharm, lässt sich programmieren und hat eine Intervallschaltung. Durch eine integrierte LED-Beleuchtung kann die Uhr auch im Dunkeln präsentiert werden. Der Uhrenbeweger ist auch für schmale Damenuhren geeignet und die Drehscheibe läuft in jedem Fall immer gleichmäßig rund.

Was kostet ein Uhrenbeweger?

Preislich beginnen qualitative Uhrenbeweger bei 100 Euro, bis zu 3000 Euro können die Preise ansteigen. Auch hier ist sorgfältig auf die unverbindliche Preisempfehlung zu achten, die z. B. nicht durchgestrichen sein sollte und statt dessen einen niedrigen Preis von 89 Euro vorschlägt. Ebenso das äußere Erscheinungsbild sollte den Käufer nicht beeinflussen und nicht beeindrucken, zum Teil sind einige der im Handel erhältlichen Uhrenbeweger mit schön aussehendem Holz und Klavierlack versehen, was jedoch den Schein trügt.

In diesem Fall ist dem Produkt mit Misstrauen zu begegnen, denn viele dieser sehr ästhetisch aussehenden Uhrenbeweger kommen aus dem asiatischen Raum, sehr oft aus China und verfügen über eine nicht angemessene Qualität, die eher einen Verschleiß der Uhr als ihren Erhalt fördert. Liegt ein solcher Fall vor, kann es zu großer Wahrscheinlichkeit nahe liegen, dass etwas mit dem Material, meist mit dem Motor nicht stimmt, da wahrscheinlich dort ein schnelldrehender Motor mit einem Kunststoffgetriebe eingesetzt wird, der die Drehzahl nicht regulieren kann, was einen Schaden für die Uhr zur Folge hat.

Die Vor- und Nachteile eines Uhrenbewegers

Wer sich jetzt noch nicht schlüssig ist, ob der Kauf eines Uhrenbewegers sinnvoll ist, der sollte sich die Tipps des Uhrenbeweger Test durchlesen.

Ein Uhrenbeweger hat relativ wenig Nachteile. So sind die meisten Geräte sehr laut im Betrieb und nicht jeder Uhrenbeweger passt zu jeder Automatikuhr. Die Vorteile überwiegen hier schon deutlich. Der Uhrenbeweger spart dem Träger viel zeit, denn die Uhr muss nicht immer neu gestellt werden. Die meisten Uhrenbeweger sind mit einem Sichtfenster versehen, sodass man die Uhr nicht vor Staub schützen kann, sondern sie auch präsentiert. Viele Modelle von Uhrenbewegern sind mit einem LED-Licht ausgestattet, sodass die Uhr auch im Dunkeln gut zu sehen ist.